Liebes Forum
Endlich möchte ich eine Lücke in meinem Handarbeits-Portfolio schließen und noch einmal versuchen, stricken zu lernen.
Der erste Versuch scheiterte mit etwa 14 Jahren an meiner Linkshändigkeit, weil ich statt die Arbeit zu drehen einfach die Reihe zurück strickte. Das erklärte, warum alles so anders herauskam als in den Anleitungen, aber nahm mir in dem Moment auch die Lust.
Nun habe ich lange überlegt, wie ich das angehen soll und zufällig im Buchladen ein Buch mit wunderbarem Konzept gefunden
dieses hier : (fast) alle Techniken lernt man mit 50 Quadraten, die man am Ende zu einer Decke zusammennäht, danach sollte man für alles gewappnet sein und hat eine neue Decke. Und dann kann ich mich endlich ans Sockenstricken wagen, so der Plan.
Egal, Zukunftsmusik, zurück zu meiner Frage: Die Autorin empfiehlt, als Linkshänderin einfach wie Rechtshänder*innen auch zu stricken, um sich das ewige Umdenken und Spiegeln zu sparen. Sie kenne viele, die das so machen, ist aber selbst offenbar rechtshändig.
Daher bin ich froh um Rückmeldung von den linkshändigen Strickenden hier oder jene, die solche kennen, wie sie das handhaben oder welche Erfahrungen sie damit gemacht haben. Funktioniert das wirklich so einfach? Oder ratet ihr doch zum andersherum Stricken und alles umrechnen/spiegeln?
Da mein erster Strickversuch ja scheiterte, weil ich mit beiden Händen strickte, sollte es von der Motorik bei mir zumindest möglich sein.

Wer also näht, der weiß auch, wie man trennt.
Elizabeth Barrett-Browning
Der Mangel an "ß"s in meinen Posts ist auf die Schweizer Rechtschreibung sowie Tastaturbelegung zurückzuführen.