Sehr gut abgelagerte Stoffe, ein Schnittmuster aus der Burda 2008 und die Anforderungen:
- Jacke fürs Hobby
- warm
- darf beim Arme-heben nicht den Korpus mit hochziehen (lies: Schnittmusterwahl stark eingeschränkt)
- höchstens Po-lang
- Taschen
- 1 Woche Zeit
führten zu dieser Jacke. Nicht schön, höchst unelegant, aber selten.
Das Steppfutter musste ich doppeln, weil es so dünn war. Dadurch die *hust* höchst wundervollen Innenschöns in schwarz und weiss.
Die Känguruhtaschen haben xtra kleine Eingriffe, damit ein Taschen-RV entfallen kann und das Handy dennoch nicht auf Abwege gerät.
Ein enger Stehkragen rettet, wenn die Schusseltante mal wieder den Schal vergessen hat.
Die Schnittteile sind verschieden rum aufgelegt für subtil abweichende Lichtglanze und somit "visual interest".
Der Gummizug im Saum war erst nicht vorgesehen, aber Schnittmuster und Stoff in Kombination machten, dass es zeltförmig abstand. Dann lieber die Kugelform.

Beweis; nix zieht sich hoch:

Das gehudelt gedoppelte Steppfutter:

Und grade stelle ich fest, dass ich ein Päckchen Schlüppergummi mit eingenäht hab. Da darf ich wohl die Wendeöffnung noch mal auftrennen.

