Wolle - Kurze Fragen und Antworten IV

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Re: Wolle - Kurze Fragen und Antworten IV

Beitragvon Amhrán » 22. Mai 2017, 22:47

:shock: *augenreib* das ist ja verrückt mit deinen Maschenproben, das kann ich mir auch nicht logisch erklären. :gruebel:
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Re: Wolle - Kurze Fragen und Antworten IV

Beitragvon lady_spatz » 22. Mai 2017, 22:54

oh nein, das wollt ich jetzt nicht hören. ich würd doch so gern mal koordiniert und geplant einen passenden pulli stricken und nicht daumen mal pi irgendwas fabrizieren, das dann nur paßt, wenn... was weiß denn ich... jupiter im richtigen quadrat zu pluto steht :gruebel: *seufz* :lol:
Zuletzt geändert von lady_spatz am 22. Mai 2017, 23:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wolle - Kurze Fragen und Antworten IV

Beitragvon Amhrán » 22. Mai 2017, 23:06

:knuddel: sorry :lol:
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Re: Wolle - Kurze Fragen und Antworten IV

Beitragvon Violana » 23. Mai 2017, 21:25

So, also:

Maschen (M) und Reihen (R) verrechnen sowie deren unterschiedliches Verhältnis.

Also, Maschen verrechnen, wir erinnern uns: Dreisatz.

Bei Reihen ist es theoretisch genauso möglich und genauso nötig, aber Reihen sind meistens unempfindlicher.
Wenn das Verhältnis (M:R) gleich bleibt und auch die Anleitung ein Verhältnis vorgibt (z.B. "jede 2.R 1M zunehmen"), so muss man zwar absolut mehr M zunehmen und mehr R stricken, aber wenn man sich rein nach cm richtet, ist das vollkommen egal. Man rechnet also nur einen der beiden Werte (i.d.R. dann die M) um und ignoriert den Rest. Deshalb werden die Reihen sehr oft gar nicht umgerechnet und man vergisst sie ganz.
Schwieriger wird es bei absoluten Angaben (z.B. wenn man ein rundes Armloch stricken möchte und dafür reihengenau verschiedene Abnahmen stricken soll) oder wenn wie hier das Verhältnis zwischen M:R sich verändert.

1. Absolute Angaben: Könnte man mühevoll umrechnen, meistens ist es leichter, sich ein Kästchen- (/Strickmuster-) Generator zu suchen, bei dem die richtige Anzahl Kästchen pro 10cm verteilt sind, man sich darauf die Form einzeichnet und die neuen Werte abliest (Vorsicht: Abnahmen nur alle 2 R möglich). Hab ich schon gemacht und hat super geklappt.

2. Verhältnis, wenn sich das Verhältnis aber ändert.
Ehrlich, dieser Fall ist bescheiden. Das Problem ist, dass sich das Verhältnis meistens nicht genug ändert. Viele Arbeitsschritte sind nur großschrittig änderbar. Nehmen wir wieder das Beispiel "jede 2.R 1M zunehmen". Z.B., Du hast weniger R/10cm als das Original (im Verhältnis), so brauchst Du mehr M-Zunahme pro R. Wie viele lässt sich quasi auch errechnen, es ist die "Differenz" zwischen den Reihen vermengt mit der M-Zahl. Also, Wenn Du 10 R weniger stricken müsstest um auf die gleiche Höhe zu kommen, so fehlt Dir 5x der Arbeitsschritt "nehme 1M zu". Also musst Du 5M wo reinmogeln, nur wo?
Da wirds dann blöd, denn solche Anleitungen sind ja nicht ohne Grund so gebaut, dass es dennoch eine gerade Kante wird, da kann man zwar ab und an 2 statt 1 M reinmogeln, aber dann wirds eben keine gerade Kante mehr. Prinzipiell ist es also auch da manchmal sinnvoll, es zu ignorieren. Mei, dann ist der Pulli eben 10R länger, den Winkel passt nicht ganz und u.U. muss mans eben mal spannen.

Denn: Normalerweise sollte das Verhältnis von M:R nicht großartig schwanken, ist es doch der gleiche Arbeitsschritt, der immer ausgeführt wird. Ändert es sich, so stimmt irgendwas nicht. Ich glaub immer noch, die Nadeln sind zu groß, entweder nur für die Wolle undoder weil Du eine sehr lockere (und als Anfänger noch ungleichmäßige) Arbeitsweise hast.

In diesem Fall hast Du noch etwas weiteres: Die Breite eines Strickstücks wird normalerweise nur von der Anzahl der M bestimmt; R bestimmen die Höhe, aber Höhe ist nur selten wirklich tragisch. Durch die Diagonalität wird die Breite aber plötzlich auch von den R bestimmt, und wenn Du "höhere" Maschen hast, bekommst Du hier auch mehr Breite!
Wie ich rangehen würde? Maschenprobe nicht entlang der M zählen, sondern ein Viereck (10x10cm oder größer und hinrechnen) so drauflegen, wie auch später am Körper die M liegen (also diagonal), die M und R der Diagonale auszählen und mit dem entsprechenden Faktor multiplizieren. Nicht ganz passende Winkel müssen später hingezogen werden.
(Oder alternativ eine furchtbar böse Formel mit Pythagoras und Wurzel2, was aber auf das gleiche rauskommt. - Da ist das diagonale Abzählen bildlich verständlicher.)

Hilft Dir das? Wenn ich weiß, welche M-Probe Du gerne nehmen würdest und welche Maße Dein fertiges Stück haben soll, kann ich Dir das auch gerne mit konkreten Maßen nochmal vorrechnen. :)
Ob dann die Wahrheit rauskommt, weiß ich auch nicht, aber probieren.

Weiterhin müsste die Diagonale eines solchen Strickstücks auch sehr elastisch sein, weshalb relativ viel "negative Bequemlichkeitszugabe" (negative ease) eingeplant werden müsste, damit es angenehm anliegt. Das waren die geplanten 5%, die sind aber, wenn ich darüber nachdenke, vmtl zu konservativ geschätzt und es sind eher 10% (oder noch mehr).


(Alle Zahlen nur als Beispiel frei gewählt.
Alle Angaben nur Spekulationen aus rein logischen Überlegungen. Ich kann "unterschiedlich hohe Reihen" noch nicht einmal reproduzieren und damit auch nicht praktisch nachprüfen.)
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Re: Wolle - Kurze Fragen und Antworten IV

Beitragvon lady_spatz » 24. Mai 2017, 00:42

mah, wow, violana, zuerst mal: vielen dank für deine mühe! :bussi:
das mit dem kästchen- generator merk ich mir für den nächsten pulli :yes:
Violana hat geschrieben:
23. Mai 2017, 21:25
Prinzipiell ist es also auch da manchmal sinnvoll, es zu ignorieren. Mei, dann ist der Pulli eben 10R länger, den Winkel passt nicht ganz und u.U. muss mans eben mal spannen.
so werd ich das jetzt beim nächsten versuch auch machen. wird scho irgendwie werden, sicher koodinierter als bis jetzt jemals, wenn ich einen pulli angegangen bin :wink: zur not bin irgendwann so genervt davon, daß ich mir ein anderes muster raussuch :shrug:
Ich glaub immer noch, die Nadeln sind zu groß, entweder nur für die Wolle undoder weil Du eine sehr lockere (und als Anfänger noch ungleichmäßige) Arbeitsweise hast.
das is es ja, was mich so wurmt- ich bin ja keine strick- anfängerin, ich bin pulli- und- maschenproben- unfähig. ich strick seit ewig, kann socken, lacetücher, zopfmuster, mein maschenbild is super- gleichmäßig. ich hab ein bißchen in verdacht, daß ich lange strecken (also so wie bei nem pulli) viel lockerer strick als kurze (bei der maschenprobe)- weil auf beiden stückeln sind die reihen und maschen absolut schön und gleichmäßig geworden- nur halt in ner anderen anzahl :irr: . (die nadeln hab ich übrigens bewußt so übergroß gewählt, weil ich gern ein sehr lockeres gestrick haben möchte in dem fall :yes: )
das heißt, das nächste mal, wenn ich eine maschenprobe mach, werd ich die riesig machen und dabei wahrscheinlich genervt sein wie nur was, weil ich ja wissen werd, daß ich´s nachher wieder aufribbeln muß... :roll: :lol:

und mitm pythagoras tu ich mir leichter als mitm "dreisatz"- letzteres kenn ich in wirklichkeit nur hier ausm forum und hab´s vorher noch nie gehört :lol: das muß in österreich irgendwie anders heißen, hab noch nicht so ganz rausgefunden wie :wink: aber wie gesagt- grundprinzipiell maschen umrechnen geht zwar langsam bei mir, aber es geht :up:

vielen dank für dein umrechen- angebot! ich werd jetzt (also in den nächsten tagen) wahrscheinlich viel unterwegs sein und weiß noch nicht, wie ich zum stricken komm. aber einmal würd ich´s gern noch selbst probieren mit all den ratschlägen ausgerüstet und wenn das dann schon wieder nix wird würd ich gern auf dein hilfsangebot zurückkommen :bussi:

das mit der diagonalen elastizität werd ich mir vorm ribbeln des aktuellen versuchs nochmal gut anschauen- das is ein guter tipp :yes:

danke jedenfalls nochmal, ich werd berichten, wie es mir (und dem pulli) ergeht und jetzt mal fürs erste schlafen gehen :)
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Re: Wolle - Kurze Fragen und Antworten IV

Beitragvon KimKong » 28. Mai 2017, 09:02

Hallo, ich hätte auch noch so ein selbstgemachtes Problemchen, bei dem ich eure Schwarmintelligenz brauchen könnte... :gruebel:
Und zwar habe ich zwei Bobbel Farbverlaufsgarn, je 600 m, der selbe Farbverlauf, türkis zu flieder. Der Farbverlauf ist 4 fädig gefacht, jeweils die eine Farbe angeknotet. Dünn, zwischen Lace und Fingering würde ich sagen(Orange sox), und eine Leinenmischung.

Jetzt möchte ich daraus einen Cardigan stricken.

Problem: wenn ich natürlich nur einen Knäuel für den Körper, und einen für die Ärmel nehme, habe ich die Ärmel in verschiedenen Farben. Mag ich nicht.
D.H. meines Verständnisses nach müsste ich von den Körper-Bobbel etwas von der ersten Farbe abwickeln, dann den Körper machen, und das bei dem Ärmel verwurschteln.
Wie viel Garn braucht man denn pro Ärmel, wenn man für Größe M lange Ärmel macht? Ganz grob?

Oder hat jemand von euch sowas schon einmal erfolgreich improvisiert?
Danke für euren Input! :bussi:

Edit sagt: ich hatte an diese Anleitung gedacht,http://www.ravelry.com/patterns/library ... s-cardigan bin aber auch offen für andere Vorschläge. Sollte eine leichte, fließende Sommerjacke werden, gerne vorne lang/Asymmetrisch fallend.
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Re: Wolle - Kurze Fragen und Antworten IV

Beitragvon fiona » 28. Mai 2017, 09:36

Was spricht denn dagegen einfach zuerst die Ärmel zu stricken?

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Re: Wolle - Kurze Fragen und Antworten IV

Beitragvon Alphascorpii » 28. Mai 2017, 10:48

Was den Garnverbrauch anbelangt: in Wollmeise Lace (hat 575 m/100 g) habe ich mit Nadelstärke 4 bei idR Größe L für lange Ärmel (und ich bin groß!) bisher immer etwa 38-40 g pro Ärmel verbraucht. Bei dir dürfte das dann vermutlich sogar etwas weniger werden.

Ich würde mir wahrscheinlich von jedem Knäul die gleiche Menge abzwacken und für die Ärmel beiseite legen und aus dem Rest den Körper stricken.
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Re: Wolle - Kurze Fragen und Antworten IV

Beitragvon Ginger » 28. Mai 2017, 11:00

Wenn du erst einen Ärmel strickst, nicht ganz fertig machst Garn abwickelst, dann wiegst und vom 2. Knäul dann auch so viel abwickelst. Dann kannst du zur Not noch die Ärmel weiter stricken wenn nötig. Möchtest du den Körper aus einem Teil arbeiten? Weil bei den Vorderteilen ergibt sich ja sonst das Problem wieder.
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Re: Wolle - Kurze Fragen und Antworten IV

Beitragvon Violana » 28. Mai 2017, 12:15

Ich würde ja ganz harlekinmäßig mit zwei Knäul den Torso stricken (wobei ich jeweils im Rücken einen Wechsel der Wolle, nur ohne Farbwechsel machen würde). Und darauf hoffen, dass da kein Betrunkener geknotet hat. Dann hoch und mit den Resten jeweils einen Ärmel stricken. Alternativ auch erst die Ärmel und dann den geteilten Körper, aber da würde ich mich nach der Anleitung richten.
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Re: Wolle - Kurze Fragen und Antworten IV

Beitragvon KimKong » 29. Mai 2017, 21:35

fiona hat geschrieben: Was spricht denn dagegen einfach zuerst die Ärmel zu stricken?
Ginger hat geschrieben:
28. Mai 2017, 11:00
Wenn du erst einen Ärmel strickst, nicht ganz fertig machst Garn abwickelst, dann wiegst und vom 2. Knäul dann auch so viel abwickelst. Dann kannst du zur Not noch die Ärmel weiter stricken wenn nötig. Möchtest du den Körper aus einem Teil arbeiten?
Das Strickmuster sieht eine Topdown Raglan- Konstruktion vor - dh der vorne & Ärmel & Hinten zusammen sind ein Teil, dann kommen die Ärmelmaschen auf ein stillgelegte Seil, und werden später direkt da angestrickt. Der Körper wird auch zusammen gearbeitet.
Dh. aber theoretisch - könnte ich von einer Seite her dann auch einfach mit Garn 1, mit dem ich den Torso gestrickt habe bis zu diesem Punkt, den ersten Ärmel machen, und mit Garnknäuel 2 den zweiten Ärmel (evtl. vorher was abwickeln, je nach Farbverlauf). Und dann eins der Knäule wieder anknoten zum Torso fertig machen. )Ggf. abgewickeltes von Garn 2 nutzen, um die Farbübergänge zu kaschieren)
Den Rest von Knäuel zwei kann ich ja dann wieder daran anschliessen, wenn ich die Länge brauche.
Klingt das logisch? :gruebel:
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Re: Wolle - Kurze Fragen und Antworten IV

Beitragvon lady_spatz » 8. Jun 2017, 11:26

ich hab schon wieder eine frage... :oops: (der pulli, um den es letztens ging, gedeit übrigens recht gut- es fehlen nur noch ärmel und dann zeig ich ihn auch her ;-) )
ich möcht einem freund von mir dankeschön sagen, indem ich ihm kilt- stutzen strick. in einem jahr hat er seine abschlußprüfung und möchte dort statt im anzug im kilt hingehen. eigentlich wollt er mit normalen socken und boots hingehen, aber das kann ich doch nicht zulassen :lol:
jetzt bin ich auf der suche nach dem richtigen garn. es sollt schon was gutes sein und da das eine prüfung bei sommertemperaturen is, kann ich die klassischen schottischen schurwoll- gschichten vergessen. und: der herr ist sehr farbempfindlich. das einzige, was er akzeptiert is einfärbig schwarz- keine sprenkel, kein meliertes, einfach schwarz.
das heißt, ich such ein gutes sommersockengarn (vielleicht mit leinen? baumwolle? seide?) in kohlrabenschwarz, das zopfmuster gut zeigt. der preis is jetzt nicht ganz so wichtig wie normalerweise bei mir, da er gemeint hat, er zahlt das material. aber all zu heftig teuer fänd ich jetzt auch nicht ideal, weil ich ja doch sowas um die 300 gr brauchen werd. hat wer eine idee, wo ich sowas herbekomm? ich hab bis jetzt nämlich noch nix gefunden.
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Re: Wolle - Kurze Fragen und Antworten IV

Beitragvon Theris1313 » 8. Jun 2017, 14:14

Die Sockengarne von Online oder Regia mit Seide habe ich beide schon verarbeitet und finde sie sehr angenehm zu stricken und zu tragen. In Schwarz habe ich sie noch nicht verstrickt, aber in Dunkelblau, und ich finde, man kann auch Muster darin gut erkennen.
Übrigens ist es ein Trugschluss zu denken, Schurwolle im Sommer ginge nicht. Ich bin schon bei 30 Grad im Schatten gewandert und war mit meinen Selbstgestrickten hochzufrieden. Mit dem Seidenanteil dürften die geplanten Stulpen aber sicher etwas leichter und angenehm zu tragen sein.

https://schachenmayr.com/de/garne/regia-silk
https://www.sockenwolleparadies.de/Onli ... 8_993.html

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Re: Wolle - Kurze Fragen und Antworten IV

Beitragvon lady_spatz » 8. Jun 2017, 14:19

cool, danke! das schaut doch schon mal gut aus! jetzt kann ich nur noch hoffen, daß ihm die wolle schwarz genug is :wink:
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Re: Wolle - Kurze Fragen und Antworten IV

Beitragvon Sue » 8. Jun 2017, 22:17

Ich habe auch eine Frage und zwar stricke ich gerade einen Worsted Boxy. Hier empfiehlt die Designern das Garn mit für die Garnstärke üblichen Nadeln zu verstricken und das fertige Stück aber explizit stark zu spannen. Jetzt frage ich mich - wieso strickt man da nicht von vornherein mit dickeren Nadeln? Festes Gestrick lässt sich doch gar nicht so gut dehnen und es zieht sich auch eher wieder zusammen als lose Gestricktes. Sie schreibt aber, dass das für den weichen Fall wichtig sei, daher frage ich mich, ob ich vielleicht etwas verpasse.
W.W.F.D.?


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