So it begins - Tragbares bis Jahresende? Einladung zum Grübeln

Zur Dokumentation von laufenden Projekten. Zeigt her in Wort und Bild, was ihr gerade näht oder bastelt.

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Violana
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Re: So it begins - Tragbares bis Jahresende?

Beitragvon Violana » 13. Feb 2022, 18:05

Oh so spannend! Ich bin vermutlich auf einem ähnlichen Niveau wie Du und habe auch im Hinterkopf, dass doch dieses Jahr ein gutes wäre, um endlich selbst mehr/überhaupt mal was tragbares zu nähen, aber über den Neujahrsvorsatz (nein, ich habe ihn nicht wirklich gefasst) bin ich momentan noch nicht hinaus... :lol:

Ich gucke also zu und feuer an, damit wenigstens eine von uns beiden am Jahresende ihr Ziel erreicht hat! :mrgreen:

Jeijlin hat geschrieben:
12. Feb 2022, 10:32
Was macht der Zickzackfuß? - War das früher getrennt? - Standardfuß und Zickzackfuß?
Früher (TM) gab es das tatsächlich öfters...
Der Standard-Fuß hat nur ein kleines Loch und ist daher nur für Geradstiche (bei mittlerer Nadelposition) geeignet. Der Zickzack-Fuß sieht fast genauso aus, aber das Loch ist dann ein Oval, um Stiche an jeder Nadelposition über die gesamte Breite zu ermöglichen. Der Vorteil von zweiterem ist also klar; der Vorteil eines Standard-Fußes hingegen soll darin bestehen, dass der Stoff um die Einstichstelle gleichmäßig verteilt festgehalten wird und dadurch weniger nach unten und oben mitgezogen wird, was gerade bei feineren Stoffen zu weniger Nahtdehnung und damit einem saubereren Nahtbild führen soll - sagte mir einst ein altes Anleitungsheft. Ich habe es aber nie so intensiv ausprobiert, als dass ich das mit Gewissheit unterschreiben könnte.
Entweder, die Unterschiede im Ergebnis waren nicht so signifikant undoder den Menschen hinter der Maschine war es zu egal, um da ständig zu wechseln, jedenfalls ist das ziemlich aus der Mode gekommen und schließlich wegrationalisiert worden.
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Re: So it begins - Tragbares bis Jahresende?

Beitragvon Thalliana » 14. Feb 2022, 07:37

deepdarksin hat geschrieben:
13. Feb 2022, 12:52
Florence hat geschrieben:
13. Feb 2022, 00:21
Schneiderkreide kann man anschärfen
Danke für den Hinweis! :oops: :angel:
Von mir auch :oops:
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Re: So it begins - Tragbares bis Jahresende? Well, technically...

Beitragvon Seraphina » 14. Feb 2022, 21:16

Florence, wirklich mint ist es nicht, eher petrol – meine Nachttischlampe können wir, was Farbechtheit angeht, getrost in die Tonne treten :lol: Einen klassischen Saum hat dieses Modell nicht, aber enger geht immer irgendwie… Das Anschärfen ist ein guter Tipp, danke! War scheinbar nicht Omas Priorität, ich erinnere mich da an Kreidebröckchen, halleluja :lol:
Nachtdrossel, das erwähnte Garn scheint ähnlich zu sein, in dem Laden wurde Gütermann verkauft. Seraflex hätte ich vermutlich schon aus Prinzip wegen meines Nicknames mitgenommen :kicher: Auswaschbare Filzstifte sind ebenfalls ein guter Tipp.
Buchstabensalat, auch gut zu wissen mit Frixon :D Jetzt nur meine Abscheu vorm Bügeln ablegen (Sagt nichts, sagt nichts, wie war das? Gut gebügelt ist halb genäht?^^)
Deepdarksin und Thalliana, sehr beruhigend, dass auch alte Forumshasen noch was lernen :kicher:
Violana, dann mal auf einen umgesetzten Neujahrsvorsatz :mrgreen: Irgendwie total motivierend, dass du auf dem gleichen Level bist, ich bin aus unverständlichen Gründen meist der Meinung, dass hier doch alle außer mir nähen können :lol: :irr: :oops: Und sehr erhellende Ausführungen zu Standard- vs. Zickzackfuß!

Hochmotiviert ging es ans Werk: die Umrisse hab ich mit meinem guten, alten 6B-Bleistift (der Gerät schlechthin, wenn es ums Ausmalen von Skelettbögen geht...) übertragen, weil die Stoffrückseite hell ist, und dann ging es gleich mit einer Erkenntnis los: Man lasse mich nicht gaga an die Schere. Hab zunächst nur eins von zwei Teilen zugeschnitten und mich dann gewundert, wo der Kopf durchpassen soll :angel:

Bild
(Nur echt mit vollgemülltem Schreibtisch *hust*)

Danach das Vorbereiten der Maschine, also zuerst Nadeln getauscht. Merke: beim nächsten Mal die Schraube deutlich fester ziehen, dann fällt die Nadel auch nicht beim Nähen raus :lol: Fluchen, die erste. Kurzer Schreckmoment, weil die Maschine mehrfach Pling machte, wenn ich beim Rädchen auf 4 stelle :äh:
Fluchen, die zweite: Wusstet ihr, dass es Unterfadenspulen in 8mm und 10mm Höhe gibt? Ich wusste es nicht :lol: Also kriegt Papa das nächste Carepaket mit allen unpassenden Spulen (soooo schöne Farben dabei :no: ) und ich wühl mich beim nächsten Heimatbesuch durch den Karton, ob da noch alte bei sind (ich hatte ziemlich random aufgeteilt – schwarz, weiß, dunkelblau und zwei leere Spulen reichen für seine Zwecke ja schließlich xD)

Bild

Die ersten Nähte! Unterbrochen vom Aufspulen von mehr Unterfaden, weil ich echt knausrig war. Dabei nicht merken, dass der Faden unter der Spule langläuft und sich um den Pinökel wickelt statt um die Spule. Fadensalat abschneiden und kurzentschlossen das letzte bisschen von Hand wickeln. Fluchen, die dritte. Ich glaube nicht, dass ich schon die ideale Einstellung für die Nähte gefunden habe, aber für den Anfang macht es einen guten Eindruck.

Schließlich dann, Erfolg! Wenn auch nicht farbecht:

Bild

:klatsch:

Leider die Seite, die aufgrund der Wendeöffnung innenliegt, die Außenseite trifft nicht ganz so schön aufeinander :lol: Kann ich aber mit leben.

Bild

Und damit hätten wir eine Mütze und, großzügig ausgelegt, die Erfüllung des WIP-Vorsatzes - tragbar ist sie :mrgreen: Muss nur noch die Wendeöffnung schließen, aber da ich es irgendwie geschafft habe, meine Nähnadeln zu verbummeln, muss das bis zum Wochenende warten.

Bild

Bonus: beim Durchsortieren aller Unterfadenspulen fielen mir Zubehörteile der Aldimaschine in die Griffel und siehe da - Rollsaum(?)- und Reißverschlussfuß :jippieh: Die hat Papa nicht bekommen :angel: Zum Glück passen sie an die alte Dame.
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Re: So it begins - Tragbares bis Jahresende? Well, technically…

Beitragvon Dragon83 » 15. Feb 2022, 03:34

Die Mütze ist dir gut gelungen und die Nähte sehen doch schon sehr brauchbar aus.
Weiter so. :up:
Deine Abneigung, was das Bügeln angeht, verstehe ich nur zu gut, denn auch ich versuche, mich wann und wo auch immer es geht, darum zu drücken. Aber es gibt beim Nähen einfach Bereiche, da geht es nicht ohne.
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Re: So it begins - Tragbares bis Jahresende? Well, technically…

Beitragvon Thalliana » 15. Feb 2022, 07:36

Schicke Mütze :) . Ich hasse Bügeln auch wie die Pest, aber beim Nähen hilft es tatsächlich, muss ich zugeben. Ich habe mittlerweile auch eingesehen, dass es (gerade bei großen Schnitteilen) viel einfacher ist auf gebügeltem Stoff zuzuschneiden, als auf einem, der nach dem Waschen nur groß zusammengefaltet und in die Kiste gewandert ist :angel: .
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Re: So it begins - Tragbares bis Jahresende? Well, technically…

Beitragvon deepdarksin » 15. Feb 2022, 08:32

:klatsch: Glückwunsch zum ersten Kleidungsstück! Deine Schnitteile passen auf jeden Fall deutlich besser aneinander als bei meinen ersten Werken.

Jepp, bügeln nervt. Aber zugegebenermaßen, ich besitze nur wegen Nähen überhaupt ein Bügelbrett und -eisen. :angel:
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Re: So it begins - Tragbares bis Jahresende? Well, technically...

Beitragvon BeRúThiel » 15. Feb 2022, 10:41

Glückwünsch zur fertigen Mütze!
Seraphina hat geschrieben:
14. Feb 2022, 21:16
Fluchen, die zweite: Wusstet ihr, dass es Unterfadenspulen in 8mm und 10mm Höhe gibt? Ich wusste es nicht :lol: Also kriegt Papa das nächste Carepaket mit allen unpassenden Spulen (soooo schöne Farben dabei :no: ) und ich wühl mich beim nächsten Heimatbesuch durch den Karton, ob da noch alte bei sind (ich hatte ziemlich random aufgeteilt – schwarz, weiß, dunkelblau und zwei leere Spulen reichen für seine Zwecke ja schließlich xD)
Pssst: Man kann, wenn man eine passende leere Spule hat, die auch einfach umspulen. Also statt von der Garnrolle auf die Unterfadenspule von der falschen auf die richtige Unterfadenspule. Mach ich öfter, weil ich mal ein Nähset bekommen habe mit verschiedenen Farben, wo die falschen Spindeln dabei waren (Ich habe keine Ahnung, was für Maschinen die hohen brauchen, vielleicht wirklich die von Aldi?) und ich die nicht veschwenden wollte - Schwabe halt. Man braucht nur eine leere Unterfadenspule in der richtigen Größe, daran scheitert es bei mir oft :angel:

Seraphina hat geschrieben:
14. Feb 2022, 21:16
(der Gerät schlechthin, wenn es ums Ausmalen von Skelettbögen geht...)


OT: Echt? Aber nur zum Ausmalen und nicht für die Linien, oder?
Ich verwende zum Zeichnen auf Grabung immer 2H, obwohl ich B-Bleistifte privat viiiieeel lieber mag! Aber erstens verwischen die so und zweitens muss man 6B doch ständig spitzen :shock: . Außerdem gibts da bei manchen Ämtern auch entsprechende Vorgaben :gruebel:
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Re: So it begins - Tragbares bis Jahresende? Well, technically…

Beitragvon Buchstabensalat » 15. Feb 2022, 12:25

Herzlichen Glückwunsch zum ersten Erfolg :klatsch:
Ich kann dich auch gleich noch beruhigen, bei Jersey muss man sehr viel weniger Bügeln als bei gewebten Stoffen, deine Projekte sind also bislang sehr bügelarm :D

Und noch ein Tipp zum Schluss: Ich denke, du kannst die Breite deines Zickzacksstich ein bisschen reduzieren. Es dehnt sich auch noch, wenn es ein bisschen weniger breit ist und dann werden die Nähte glatter und nach außen hin ebenmäßiger. :up: Aber lieber erstmal breit anfangen und nach und nach zu schmal vortasten, als das es ratsch macht und die Naht reißt, also alles im grünen Bereich. :mrgreen:
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Re: So it begins - Tragbares bis Jahresende? Well, technically…

Beitragvon Luthya » 16. Feb 2022, 13:56

Haha, mission accomplished :D Glückwunsch!
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Re: So it begins - Tragbares bis Jahresende? Well, technically…

Beitragvon Nachtdrossel » 18. Feb 2022, 10:46

deepdarksin hat geschrieben:
15. Feb 2022, 08:32
...
Jepp, bügeln nervt. Aber zugegebenermaßen, ich besitze nur wegen Nähen überhaupt ein Bügelbrett und -eisen. :angel:
Same here :mrgreen: Gut ich hab dann mittlerweile auch mal bei Bedarf n Hemd für meinen Freund gebügelt, aber prinzipiell ist das nur fürs Nähen.

Jersey bügel ich auch kaum. Wenn ganz dolle Knicke nach dem Vorwaschen drin sind mal oder es ein sich ganz fies einrollender ist (da probiere ich es dann auch mal mit Sprühstärke, das hilft manchmal ein bisschen gegen das einrollen).

Die Mütze ist toll geworden :klatsch: Und beim ersten Mal treffen die Nähte bei dir so gut aufeinander, Respekt :shock: Das funktioniert bei mir auch nicht immer...

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Re: So it begins - Tragbares bis Jahresende? Auch das noch o.O

Beitragvon Seraphina » 20. Feb 2022, 20:24

Vielen Dank für eure lieben Worte :D Und eure Einigkeit beim Bügelthema, hmpf :lol:
deepdarksin, dank der fleißigen Aussteuersammlung meiner Mutter während meiner Jugend besitze ich zwar ein Bügeleisen, aber hab es genau einmal benutzt :lol: Für die Verleihung der Masterurkunden wollte ich dann doch knitterfrei auflaufen.
BeruThiel, guter Hinweis, danke! Zum Glück waren die schönsten Farbe die, die mir nicht sonderlich gut stehen, es ist also zunächst kein Drama. Und beim nächsten Heimatbesuch kann ich immer noch zurückklauen :kicher: OT: wenn ich Profile zeichne, nehme ich einen Druckbleistift in 0,5, wenn Grabungsleitung drauf besteht auch zähneknirschend 0,3 (die kratzen so fies); die ganz weichen nehme ich, wenn ich auf der Vorlage ausmale, welche Knochen noch vorhanden sind - ist das Skelett doch mal vollständig, würde ich mir mit einem harten Bleistift einen Wolf malen^^ Wir haben einmal Skelettbögen vom Amt (über die ich besser nicht schreibe, was ich denke; acht eingezeichnete Rippen bei zwölft vorhandenen sollte einen Hinweis geben, was ich davon halte...) und welche, die ich noch aus der Uni kenne, gemeckert hat bisher niemand über den Stift.
Buchstabensalat, danke für den Tipp :D Ich werde mich wohl an einem Stoffrest mal rantasten, welche Stichbreite noch wie elastisch ist, das hab ich letzten Sonntag nur in Kurzform erledigt.
Nachtdrossel, leider treffen sie nur auf der Innenseite so gut zusammen, ich nenn es mal Anfängerglück :kicher:

Wie Sie sehen, sehen Sie nix - hab beim Besuch in der Stadt die Nähnadeln vergessen und meine Immer noch nicht wiedergefunden, also hoffe ich, dass ich morgen im Supermarkt welche finde und die Mütze beenden kann.

Was steht noch auf der Agenda?
1. Stoffe vorwaschen
Mir fiel natürlich erst nach der Mütze ein, dass ich den Stoff damals nicht vorgewaschen habe; das ist entweder ein Projekt für nächstes Wochenende oder ich habe gleich noch Glück und es ist eine Maschine frei. Ich hasse Gemeinschaftswaschmaschinen.
2. Das Schnittmuster fürs Longsleeve
Ich trage seit einer Woche die einzelnen Seiten für Liv mit mir rum, die sollte ich dringend mal zusammenkleben und ausschneiden (parallel mich vermessen zwecks Größe). Letzte Woche waren wir abends schwer beschäftigt, das Abschiedsgeschenk für einen Kollegen zu machen, da fiel alles andere hintenüber. Diese Woche gibt es keine Pläne und eine Unterkunft mit wankelmütigem WLAN, perfekt :lol:
Wenn es zusammengeklebt ist, kann ich mir Gedanken machen, wo ich genau teile wegen des Mustermixes, und Nahtzugaben dranbasteln.
(3. wie an anderer Stelle erwähnt: die Steuererklärung fertigmachen *hust* *röchel* :angel: )

Auch das noch o.O
Dass ich bekennende Star Wars-Nudel bin, ist kein Geheimnis. Dass ich Schnapsideen schneller bekomme, als mir bekommt, auch eher nicht. Der aufgemotzte Gehörschutz reicht nicht, um die Experimentierlust zu befriedigen:

Bild

Seit ich The Clone Wars gesehen habe, haben es mir die Rüstungsteile angetan, besonders bei Obi-Wan. Es soll kein absolut detailverliebtes Cosplay werden, aber Elemente daraus sollten sich doch machen lassen? Ein Auge geworfen hab ich dabei vor allem auf die Pauldrons/Schulterstücke und den Kragen. Armschienen optional. (Hose und Stiefel würde ich mal außen vor lassen und im Kleiderschrank wildern.)
Mal als Orientierung
Was Nähen angeht, käme ich mit dem beigen Teil aus, diese Mischung aus Weste und Tunika. Sollte schnitttechnisch auch machbar und aus dem Internet zusammenklaubar sein :gruebel: Das bisschen Unterziehshirt, was durchblitzt, lässt sich auch erstmal aus dem Kleiderschrank ziehen.

Die große Frage bei den Rüstungsteilen ist nun, 1. was nehme ich als Material und 2. wie zum Geier schaff ich das allein.
1. Sämtliche erfahrenen Cosplayer:innen werden wohl Worbla schreien, aber eigentlich will ich das nicht anschaffen, von der Heißluftpistole ganz zu schweigen. Was habe ich? Gipsbinden. Also überlege ich, ob/wie ich Gipsbinden in die richtige Form bekomme. Zusätzlich eventuell ein Moosgummiunterbau?
Klar, bei Gipsbinden böte sich das gute alte Körper in Frischhaltefolie wickeln und drauflos schmaddern an, aber spätestens bei dem Rückenteil des Kragens wird das lustig. Soviel Yoga für die Gelenkigkeit kann ich in der kurzen Zeit gar nicht machen :lol:
Anders abformen? :gruebel:

Ihr seht, ein halbgares Nebenprojekt. Wenn tatsächlich bis zum 04. Mai irgendwas fototaugliches dabei herauskommt, wäre ich schwer begeistert...

Anderer Größenwahnsinn? Ein 20s-Abendkleid bis zum Kinostart oder wahlweise der DVD-Veröffentlichung von Downton Abbey 2 wäre geil :lol: Ich sollte dringend ins Bett, bevor ich zu sehr spinne...
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Re: So it begins - Tragbares bis Jahresende? Auch das noch o.O

Beitragvon Seraphina » 5. Mär 2022, 16:28

Ich hatte ja schon angekündigt, dass es sich zieht :lol:
Was hab ich überhaupt in letzter Zeit getrieben? Stoffe vorgewaschen schonmal nicht, shame on me. Irgendwie hab ich immer die günstigen Zeitfenster beim Waschen verpasst, weswegen sie jetzt erst ihren Freischwimmer machen. Vielleicht hilft das Bügelleicht-Programm ja was...
Alfatex und den Bastelladen daneben wollte ich mir letztes Wochenende schon angucken, das wurde allerdings nichts, nachdem ich von einem freundlichen Schild begrüßt wurde, das mich auf geänderte Öffnungszeiten hinwies. Also bin ich vorhin los und war im Endeffekt auch ernüchtert bis enttäuscht. Den Musselin, den ich mir im Internet angeguckt habe, hatten sie nicht da, und ein grauer Sweat/Jersey/whatever mit wundervoll flauschiger Rückseite hat mich genau so lange angelacht, bis ich den gruselig hohen Polyesteranteil entdeckt habe. Bin im Endeffekt ohne alles rausgegangen. Paspelband für den geplanten Punkte-Uni-Pulli wäre nett gewesen, aber ebenfalls nicht zu finden.

Also gibt es bald das Abenteuer "Stoff im Internet bestellen, ohne Angrabbeln und so"
Mal das Forum durchsuchen, welche Onlineshops ihr gerne und häufig empfehlt.

Das einzig vage konstruktive, das ich seit dem letzten Post geschafft habe, hat blöderweise gar nichts mit Nähen zu tun und ist das Aufpimpen des im letzten Jahres gekauften Lichtschwerts. Ich hab die Klinge gekürzt (ein Meter Gesamtlänge ist bei meinem Hobbitdasein grenzwertig gewesen) und den schlichten schwarzen Griff schonmal etwas mit bronzefarbenem Nagellack aufgehübscht. Wenigstens etwas :lol:

Bevor ich was komplett eigenes anfange, fiel mir beim Zusammensuchen der Stoffe noch Futtertaft in die Griffel, mit dem ich schon seit Urzeiten folgendes Kleid tragbar machen will:

Bild

Ihr seht, dass das Futter deutlich kürzer ist als das Kleid selber - was ihr nicht seht, ist, dass das Futter nichtmal mit gutem Willen meinen Hintern bedeckt. Ich weiß nicht mehr, ob ich beim Kauf ambitioniert oder blind war...
Plan ist also, das ursprüngliche Futter rauszutrennen und ein neues einzunähen. Oder lass ich einen Zentimeter des ursprünglichen Jerseyfutters stehen, um die Elastizität nicht zu verlieren? :gruebel:
Der Saum wäre vermutlich die Gelegenheit, den wiedergefundenen Rollsaumfuß zu testen.

Beim Ausschnitt bin ich auch unsicher, ob ich den so lasse, oder ob ich eine Blende aus dem Taft dahintersetze, weil ich eigentlich gar nicht mehr auf V-Ausschnitte stehe. Ob die Blende dann glatt ist oder ich die raffe/in kleine Falten lege, kann ich ja immer noch sehen.

Bild

(Gurkige Fotos for the win!)

Die Maschine sollte bald fertig sein; ich werde wohl mogeln und den Taft auf der Heizung trocknen, um dieses Wochenende noch was damit anfangen zu können.
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Re: So it begins - Tragbares bis Jahresende? Auch das noch o.O

Beitragvon Ina. » 5. Mär 2022, 17:13

Wenn da ursprünglich elastisches Futter drin ist, würde ich auch elastisches reinnähen, sonst könnte das Kleid nachher sehr komisch sitzen. Das bekommt man meiner Meinung auch nach nicht mit "nen Zentimeter stehen lassen" und danach unelastischen Stoff reinnähen ausgeglichen.
Und ich glaub, ich würd einfach unten an den Futterstoff nen Streifen ransetzen, anstatt es komplett auszutauschen, aber ich bin auch faul :oops:
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Re: So it begins - Tragbares bis Jahresende? Auch das noch o.O

Beitragvon Zetesa » 5. Mär 2022, 17:16

Ina. hat geschrieben:
5. Mär 2022, 17:13
Wenn da ursprünglich elastisches Futter drin ist, würde ich auch elastisches reinnähen, sonst könnte das Kleid nachher sehr komisch sitzen. Das bekommt man meiner Meinung auch nach nicht mit "nen Zentimeter stehen lassen" und danach unelastischen Stoff reinnähen ausgeglichen.
Und ich glaub, ich würd einfach unten an den Futterstoff nen Streifen ransetzen, anstatt es komplett auszutauschen, aber ich bin auch faul :oops:
Dem schließ ich mich so komplett an. :mrgreen:
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über das Messbare hinaus kraftvoll zu sein.
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Re: So it begins - Tragbares bis Jahresende? Auch das noch o.O

Beitragvon Seraphina » 5. Mär 2022, 17:24

Ina. hat geschrieben:
5. Mär 2022, 17:13
Wenn da ursprünglich elastisches Futter drin ist, würde ich auch elastisches reinnähen, sonst könnte das Kleid nachher sehr komisch sitzen. Das bekommt man meiner Meinung auch nach nicht mit "nen Zentimeter stehen lassen" und danach unelastischen Stoff reinnähen ausgeglichen.
Und ich glaub, ich würd einfach unten an den Futterstoff nen Streifen ransetzen, anstatt es komplett auszutauschen, aber ich bin auch faul :oops:
Okay, so durchsichtig, wie der Oberstoff ist, hätte ich mich das spontan nicht getraut, den Unterschied sieht man doch :gruebel:
Muss das Kleid gleich nochmal in die Hand nehmen und in alle Richtungen dehnen, vielleicht sehe ich dann, was ich riskieren kann.

Anderer Einschub, warum hab ich ins Stoffberge reduzieren-WIP geguckt und war dann auch noch so blöd, Evlis Needle anzuklicken? :lol: :angel:
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