Allgemeiner Burdastylemagazin-Diskussionsthread

Wenn ihr ein Thema habt das zwar mit Nähen/etc zu tun hat, aber in kein anderes On-Topic Board passt, dann versucht es mal hier.

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Re: Allgemeiner Burdastylemagazin-Diskussionsthread

Beitragvon Lenmera » 3. Dez 2016, 02:26

Sue, das Wrapdress hat Burda nicht nur als schlechten Abklatsch, sondern auch 1:1 veröffentlicht. Dazu auch noch einen ähnlich aufgebauten Rock.
Allerdings in einer Ausgabe von 1994 (die ich noch irgendwo rumfliegen habe)

Meine letzte Burda ist von 2012, inzwischen schaue ich auch fast nicht mehr rein. Die Schnitte finde ich meist so austauschbar und einfach, dass ich lieber selbst konstruiere oder so abgrundtief hässlich/unvorteilhaft, dass ich nicht auf die Idee komme sie zu nähen
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Re: Allgemeiner Burdastylemagazin-Diskussionsthread

Beitragvon Nria » 3. Dez 2016, 07:26

Ja, Einzelschnittmuster sind teurer, aber ich muss auch sagen, dass ich von denen deutlich mehr genäht habe als aus meinen Zeitschriften ...
Wenn monatlich grandiose burda-Ausgaben erscheinen würden, würde mich das ziemlich in Bedrängnis bringen, denn irgendwann muss man all das Zeug ja auch noch nähen :mrgreen:

Ich denke aber auch, dass ein vierteljährlicher Rhythmus für bessere Qualität sorgen würde.
Sue hat geschrieben:Beim Stricken gibt es ja durchaus bekannte deutsche Designer, aber was das Nähen anbelangt, kenne ich hier auch nur die "Schnuffelfee-Säcke". Das meine ich übrigens auch nicht despektierlich.Mir einfach sehr auf, dass auf den deutschen Blogs hauptsächlich "niedliche", eher laienhafte E-Books Erwähnung finden.
Ich kenne durchaus ein oder zwei deutsche Designer, die keine Säcke machen (http://schnittdesign.de/ z.B., was eher in die burda- und Vintage-Richtung geht, aber einige wirklich ungewöhnliche Designs im Angebot hat). Aber die bieten ihre Sachen eher nicht auf Dawanda und Konsorten an, glaube ich, und würden da auch ziemlich in der Masse von T-Shirts und Hoodies im exakt gleichen Design untergehen.
Ich glaube, das ist es auch, was manche Leute die Nase über Ebooks (in Richtung Ersteller! Nicht Nutzer!) von Ebooks rümpfen lässt: Wenn man auf Dawanda oder Makerist nach Schnittmustern sucht, findet man Dutzende und Aberdutzende superschlichte Hoodie-Schnittmuster, die sich i.d.R. kaum oder gar nicht unterscheiden, nicht passformsensibel und daher ziemlich leicht selberzubasteln sind. Der Eindruck von Ebookherstellern ist dann natürlich "Da hat jemand angefangen zu nähen und will schnell ein bisschen Geld und Ruhm mit Ebooks ernten, aber ohne die entsprechenden Fähigkeiten - Hoodie konstruieren kann jeder, also wird das fix gemacht.". Wenn dann auch "nur" einfach zu machende Schlabbershirt- und Jerseyschnittmuster nachkommen, vermittelt das keine große Kompetenz des "Designers".
Aber die Libelle ist ein Vogel.
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Re: Allgemeiner Burdastylemagazin-Diskussionsthread

Beitragvon mischa » 3. Dez 2016, 20:37

Wenn Burda mal ein richtiges Sahneteil drin hat, versauen sie es gern durch eine schreckliche Stoffwahl oder bescheuerte Inszenierung, damit bitte niemand es wahrnimmt :mrgreen:
Sue hat geschrieben: Entweder das, oder die Einsparung des Chefredakteurs ist tatsächlich der neuen Mode in Sachen "flache Hierarchien" geschuldet und man möchte wirklich grundlegend modernisieren.
Vielleicht wollen sie die Zeitschrift internationaler machen, bzw. besser auf den jeweiligen Ländergeschmack anpassen, ohne große, alles festlegende Redaktion in Deutschland. Vermutlich haben die russischen und chinesischen Leserinnen nicht so den furchtbaren Bedarf nach den alljährlichen Dirndln etc. :shrug:

Die Einzelschnittmuster sollen wohl auf jeden Fall erhalten bleiben (die btw nicht soviel unorigineller oder schlechter sind als VogueMcCallsButterick - mit einem Indiedesigner wie Named lässt sich das nur schlecht vergleichen).

Burda 01/17
Noch eine, mit gruseligen Verarbeitungsdetails in Großansicht

Sieht erstmal schwer nach weiter wie gehabt aus.
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Re: Allgemeiner Burdastylemagazin-Diskussionsthread

Beitragvon MissTungsten » 3. Dez 2016, 22:40

Jaja, die Burda...
Früher war sie wirklich besser. Ich habe ein Heft, 09/2006 wenn ich das richtig im Kopf habe, aus dem hab ich schon SO VIEL genäht. Das war die Ausgabe mit den (Achtung, nicht lachen!) Verona Feldbusch Dirndl Schnitten - die waren aber eigentlich ganz pfiffig und ließen sich super vergruften. 2 tolle Mantelschnitte sind auch drin, einen davon hab ich direkt nochmal genäht als der alte Mantel nach 6 Jahren abgetragen war. Mein Lieblingskleid stammt auch aus der Ausgabe. Mittlerweile...naja.

Irgendjemand hier im Forum meinte irgendwann mal, dass die Burda sich gerne ihre Trends selbst erfindet... kann ich so unterschreiben, das mit "ihrer Zeit voraus" ist mir persönlich noch nicht so aufgefallen.
Was mich am Format der Zeitung vor allem stört, ist dass ich immer Plusmode (was meistens mMn die schöneren Schnitte sind!) oder Kindersachen mit aufgezwungen bekomme - kann man das nicht in ein Extra-Heft auslagern, davon haben doch alle mehr? Bzw., bei der Konkurrenz gibt es einfach *alle* Modelle bis zu großen Größen.
Dem Kritikpunkt mit den immer gleichen, unpraktikablen Schnitten muss ich mich auch anschließen - ich will auch Jerseyoberteile abseits des 0815 Raglanschnittes! Liebe Burda, schaut mal auf die Stoffmärkte: Was da extrem gut läuft sind fesch bedruckte Jerseys!

Und wenn sie denn mal coole neue Sachen einführen, wie zB die Vintage-Burda vorletztes Jahr mit 50er Jahre Schnitten, dann verhunzen sie es irgendwie. Eigentlich eine tolle Idee, aber mit 1-2 Ausnahmen waren die Schnitte so modernisiert dass von Vintage nichts mehr übrig war: die Begleittexte waren zwar alle mit Sophia Loren, Marylin Monroe und anderen 50er Jahre Bombshells illustriert, die Schnitte selber waren dann aber langweilig, gerade geschnitten, kein bisschen die Taille betont und die Modelle von 0815 flachen Standardmodels getragen. Dabei hätte man das echt nett inszenieren können.

Ich bin ein großer Fan der Knipmode hier aus Holland. Viele Schnitte sind zwar auch nicht sonderlich einfallsreich (die holländerinnen sind halt leider auch nicht gerade die stilvollsten), aber von der Machart und vom Ton her ist die Zeitung meiner Meinung nach noch definitiv näher am Puls der Zeit. Da wird gezeigt wie man seinen eigenen Stoff designt online, sie verpflichten teilweise junge Designer oder Blogger um Upcycling- oder Nähprojekte vorzustellen...

Und zur Internetkonkurrenz: Ich stimme Tenshi zu, ich finde Downloadschnitte auch furchtbar. Für Kleinkram gerade noch tolerierbar, aber alles wofür ich mehr als 10 Seiten zusammenbasteln muss einfach nur nervig - zumal sich mit dem gedruckten Kram meistens eh nicht arbeiten lässt und ich so oder so nochmal abpausen muss.
Und was auch irgendwie verschenktes Potential ist: Die Burda hat solche Unmengen an Schnitten in ihrer Datenbank, aber keinerlei vernünftige Filter oder Suchmöglichkeit. Es wäre so unglaublich praktisch nach Stoffart oder auch nur benötigter Menge filtern zu können.... oder auch, nach dem Schema bei Dawanda zB, nach Techniken oder Stil.


Oh, die Sportsachen in der Januar-Burda finde ich aber ganz fesch, da lässt sich was draus machen :)

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Re: Allgemeiner Burdastylemagazin-Diskussionsthread

Beitragvon Tenshi » 3. Dez 2016, 22:59

MissTungsten hat geschrieben:Oh, die Sportsachen in der Januar-Burda finde ich aber ganz fesch, da lässt sich was draus machen :)
Find ich tatsächlich auch. Ich hab immer gedacht, dass ich Sportsachen niemals nie nicht nähen werde, aber da ich mittlerweile dazu übergegangen bin, tatsächlich in meinen Tanzkurzen und auf Festivals eher Sportsachen zu tragen, aber halt keine Funktionsmaterialien ertragen kann (gruseliges Plastikzeug), verlockt mich das gerade tatsächlich.
Eins von den Kleidern gefällt mir auch, und das eine Oberteil könnte auch was sein. Läuft.

Sobald in einem Heft 2, 3 Schnitte drin sind, die mir gefallen, lohnt sich das für mich auch. Einzelschnitte kosten ja auch gerne mal 8-15€, da stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis also allemal. Am besten war wirklich die berühmte 09/2006 - aus der habe ich auch schon so viel genäht.
Ich habe aber den Eindruck, dass sie so seit einem guten Jahr wieder (für mich) interessantere Schnitte hat. Zwischendrin gab es ein paar Jahre, da habe ich nicht ein Heft gekauft, weil alles nur formlose Säcke* waren. Das hat sich schon wieder geändert, auch wenn es mittlerweile deutlich weniger Schnitte pro Heft sind (bzw. winzige Abwandlungen gleich als neuer Schnitt dargestellt werden statt nur als Version A, B, C), es ist doch wieder mehr bei, was mir auch zusagt. Aber es gibt schon einen starken Fokus auf bürotauglicher Mode und auch recht viel Abend- bzw. Partymode und solche Dinge, wenig "normale" Kleidung - aber dafür näht man ja selber, dass man das dann abwandeln kann durch andere Stoffe und Details.

* Wem's steht, ok. Mir bloß aber eben nicht. Gar nicht.
MissTungsten hat geschrieben:Was mich am Format der Zeitung vor allem stört, ist dass ich immer Plusmode (was meistens mMn die schöneren Schnitte sind!) oder Kindersachen mit aufgezwungen bekomme - kann man das nicht in ein Extra-Heft auslagern, davon haben doch alle mehr? Bzw., bei der Konkurrenz gibt es einfach *alle* Modelle bis zu großen Größen.
Ohgott, ja, auf jeden Fall! Ich finde auch oft die Plusmodelle am schönsten, und wünsche mir oft, es gäbe einfach alles in allen Größen. Den Kinderkram könnten sie dafür getrost weglassen und dieses ganze Bastelzeug, wo man irgendwelche Rosetten oder sonstwas wild irgendwo draufschmeißt, das braucht doch auch kein Mensch, genau wie die Werbung für überteuerte Kosmetika oder hässliche Schuhe. :lol:

Die Burda-Webseite taugt einfach gar nichts. Mittlerweile sind die technischen Zeichnungen im Heftarchiv dermaßen winzig, dass man dadrauf gar nichts mehr erkennt, und unübersichtlich ist sie auch wie sonstwas. Wird aber auch mit jeder Modernisierung nur schlimmer.
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Re: Allgemeiner Burdastylemagazin-Diskussionsthread

Beitragvon T. T. Kreischwurst » 4. Dez 2016, 11:34

Also *ich* mag die Kindermodelle (auch wenn ich es schade finde, dass das fast nur Mädchenkram ist). Gerade, weil es eben meistens Sachen ohne Jersey sind und das etwas Abwechslung zu den Kinderschnitten gibt, die man im Netz so findet. Aber ich würde wahrscheinlich kein Extraheft deshalb kaufen.
Dafür stören mich die Strickmuster. Das ist schließlich ein Nähheft und dafür hol ich es. Ich kann gar nicht stricken ^^.
Und das mit den Plus-Modellen find ich auch oft schade, dass sie nicht alles für alle Größen machen.
Aber so unterschiedlich kann da die Meinung sein. Es ist wahrscheinlich gar nicht so leicht, da abzuwägen, was auf den größtmöglichen Kundenstamm zugeschnitten ist und deshalb gibt es diese Diversität.
Bei den Bastelsachen könnten sie sich mMn auch etwas mehr Mühe geben. Da finde ich, dass es oft einfach nur nach Lückenbüßer aussieht. Da sind Sachen dabei die so unmöglich aussehen, dass ich mich schämen würde sowas zu haben :lol: . Wenn sie an dieser Stelle mehr Erklärungen anbringen würden, dann wär das vielleicht nicht schlecht. Und diese Wannebe-Style-Rubriken sind mMn auch schlecht gemacht. Also ich versteh schon, dass sie mit ein paar Hochglanzfotos mehr hermachen wollen, aber dann müsste es halt besser gemacht sein. Wenn ich jetzt aber mit schlichteren Magazinen vergleiche, dann machen sie da schon auch wieder einiges besser. Ich glaube ich hatte mal ein Heft von Simplicity in der Hand (kann das sein?) und es wirkte durch seine Nüchternheit sehr viel weniger wertig.
Und ja, diese Webseite von Burda ist mir, wie die sehr kryptischen Anleitungen von ihnen, auch ein Buch mit 7 Siegeln. Da blickt man wirklich nicht gut durch.
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Re: Allgemeiner Burdastylemagazin-Diskussionsthread

Beitragvon Nria » 4. Dez 2016, 11:49

Die Kindermodelle stören mich nicht - vielleicht kriege ich ja doch noch irgendwann Kinder oder will für anderer Leute Kinder was nähen und dann habe ich gleich eine Auswahl von Kinderschnittmustern, ohne extra was kaufen zu müssen.
Ich finde die burda nur immer bisschen zu jackenlastig (v.a. Blazer) - soo viele davon braucht man jetzt auch wieder nicht ...
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Re: Allgemeiner Burdastylemagazin-Diskussionsthread

Beitragvon Sue » 4. Dez 2016, 16:44

mischa hat geschrieben:Die Einzelschnittmuster sollen wohl auf jeden Fall erhalten bleiben (die btw nicht soviel unorigineller oder schlechter sind als VogueMcCallsButterick - mit einem Indiedesigner wie Named lässt sich das nur schlecht vergleichen). [/url]
Das mit den Einzelschnitten sehe ich ähnlich und ich glaube, auch viele Meinungen in der Richtung gelesen zu haben. Ich finde die auch oft schicker. Dafür sind sie aber auch teurer, wenngleich immer noch günstiger als McCalls usw, die als Importware noch mal einen Aufpreis haben. (Von Vogue ganz zu schweigen.) Letztere(McCalls, Butterick...) kaufe ich trotzdem häufiger, weil sie meinen Geschmack eher treffen, aber das ist echt nur individuelle Varianz im Geschmack.
Mich macht aber neugierig, warum man Burda nicht mit Indie-Designern vergleichen können soll. Meinst du wegen der Frequenz, in der publiziert wird, oder der Zielgruppe oder ist der Grund ein anderer?

Was die Rubriken innerhalb der Zeitschrift angeht, bin ich zwiegespalten. Ich nähe halt nur für mich, deswegen brauche ich keine Schnitte für Kinder oder Herren. Aber ich kann mir schon vorstellen, dass man sich freut, von allem was im Heft zu haben und nicht 3 oder mehr kaufen zu müssen, wenn man Bedarf für mehr als nur Damenschnitte hat. Dem Bastelkram kann ich auch nichts abgewinnen, ich weiß einfach nicht, was ich mit den Dingen machen soll. Ich finde sie meist unpraktisch und Bedarf für Deko habe ich nicht.
Strickhefte kaufe ich gerne (Verana, Rebecca), aber nicht von Burda. Ich habe den Eindruck, sie können/wollen das nicht so richtig, weswegen man dann grob gestrickte Beutelchen in das Heft packt. Es wirkt auf mich, als habe man alle "Füller" aus dem Schnittmusterheft, die eben Strickmuster sind, zu einem Bündel gepackt.
MissTungsten hat geschrieben:Und was auch irgendwie verschenktes Potential ist: Die Burda hat solche Unmengen an Schnitten in ihrer Datenbank, aber keinerlei vernünftige Filter oder Suchmöglichkeit. Es wäre so unglaublich praktisch nach Stoffart oder auch nur benötigter Menge filtern zu können.... oder auch, nach dem Schema bei Dawanda zB, nach Techniken oder Stil.
Ja!!! Dieses Missstand kann ich überhaupt nicht verstehen und da vergeht mir auch oft die Lust nach Mustern zu suchen und ich gucke wo anders.
W.W.F.D.?

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Re: Allgemeiner Burdastylemagazin-Diskussionsthread

Beitragvon Ghastly Bespoke » 4. Dez 2016, 17:28

T. T. Kreischwurst hat geschrieben: Dafür stören mich die Strickmuster. Das ist schließlich ein Nähheft und dafür hol ich es. Ich kann gar nicht stricken ^^.
.
Und Rezepte. Also Modelle in großen Größen und Kindermode brauche ich eher selten, aber die ergeben in einer Nähzeitschrift schon Sinn. Mit Werbung für Kosmetik, Schuhe und Handtaschen kann ich leben, wenn ich dann nicht den Preis einer Ottobre zahlen muss. Aber das Dezemberheft besteht zu einem großen Teil aus Strickpullis und Rezepten für Weihnachtsgebäck und das nervt schon.

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Re: Allgemeiner Burdastylemagazin-Diskussionsthread

Beitragvon Nria » 4. Dez 2016, 17:37

Für mich ist an Rezepten für Weihnachtsgebäck ja rein gar nichts falsch, nirgends :mrgreen: Aber die Geschmäcker sind halt unterschiedlich.

Was ich aber echt nicht checke: Der Internetauftritt von burda ist unterirdisch - ne glatte 6. Und darüber ist sich die Welt ziemlich einig, soweit ich das mitbekomme - geändert wird aber nix. Ich begreifs nicht. Denen muss doch Unmengen an Geld durch die Lappen gehen durch Leute, die auf ihrer Seite nix finden ... (finde eigentlich nur ich es frech, wie sehr seit ein paar Jahren Verkaufsseiten von Fremdwerbung überflutet werden, die die Seite nahezu unbenutzbar machen?)
Aber die Libelle ist ein Vogel.
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Re: Allgemeiner Burdastylemagazin-Diskussionsthread

Beitragvon Aultreia » 4. Dez 2016, 17:57

Tenshi hat geschrieben: genau wie die Werbung für überteuerte Kosmetika oder hässliche Schuhe. :lol:
Aber das ist doch das Geschäftsmodell oder? Genau wie die "Artikel" über irgendwelche Designer oder irgendwelche Betriebe. Ich hab das mal von einer gehört, die dort Praktikum gemacht hat, dass in der Zeitschrift halt fast alles über die Werbung läuft und das glaube ich auch sofort, wenn ich mir so ein Heft mal anschaue.
Bei den Schnitten hatte ich sowieso irgendwann (wie auch einige hier) den Eindruck, dass ein Jahrgang im Grunde reicht, dass man alle Schnitte hat.

@nria: Das mit der Werbung ist ja im Grund ein ganzes Thema für sich. Das betrifft ja nicht nur das Internet, sondern irgendwie alles. Ich war sehr schockiert darüber, als ich zum erstenmal so ein Standard-Win10 gesehen habe, wie viel Werbung du da auf deinen Desktop geknallt bekommst.
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Re: Allgemeiner Burdastylemagazin-Diskussionsthread

Beitragvon mischa » 4. Dez 2016, 18:28

Sue hat geschrieben: Mich macht aber neugierig, warum man Burda nicht mit Indie-Designern vergleichen können soll. Meinst du wegen der Frequenz, in der publiziert wird, oder der Zielgruppe oder ist der Grund ein anderer?
Beides :D

Zum einen ist es die Frequenz, zwei Kollektionen im Jahr sind was anderes als 12 Hefte + Sonderausgaben + Einzelschnittmuster.

Zum anderen, die Zielgruppe - bzw. das Nicht-Vorhandensein bei Burda. Die Indie-Designer spezialisieren sich da viel mehr, das müssen sie, wenn sie überleben wollen. Da passt dann die Bluse zum Rock, zum Sakko, zur Hose, man kann sich da im Laufe der Zeit bequem und ohne viel Risiko eine komplette Kollektion nähen, wenn man das möchte und einen geradlinigen Stil verfolgt. Bei Burda passen die Teile meistens nichtmal innerhalb einer Strecke zusammen (da die fast nur nach Stoff ausgewählt werden). Das machen aber die anderen monatlichen Nähzeitschriften meistens genauso :shrug:

Viele Leute stören sich auch nicht an diesem Wust an Einzelteilen, und es ist weit weniger arbeitsintensiv als eine aufeinander abgestimmte Kollektion.

Bei den Plussachen achten sie da sehr viel mehr drauf, das es untereinander kombinationsfähig, sonst passt nichtmal bei den Vintageheften groß was zusammen.
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Re: Allgemeiner Burdastylemagazin-Diskussionsthread

Beitragvon Mara Macabre » 21. Dez 2016, 14:34

Ich kann mich da nur anschließen, ich habe viele Burdas von 2006-2009 und die haben so tolle Schnitte und irgendwann gab es einen Bruch und plötzlich gab es nur noch sackige Schnittmuster. Ich hab von Burdas nach 2009 nur ganz wenige
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Re: Allgemeiner Burdastylemagazin-Diskussionsthread

Beitragvon lady_spatz » 30. Dez 2016, 23:27

sorry, daß ich kurz dazwischenplatz, aber kann mir wer mit burdasprech weiterhelfen?
was meint burda mit "schmeichelt dem busen"? macht kleine oberweite optisch größer? große kleiner? kleine kleiner, große größer? :gruebel:
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Re: Allgemeiner Burdastylemagazin-Diskussionsthread

Beitragvon Tenshi » 31. Dez 2016, 00:33

Uuui, der Schnitt ist toll! Sowas trage ich ales eher kleinbebrüstete Frau gerne, weil es mMn mehr hermacht - also kleines nach mehr aussehen lässt. Raffungen, Falten und Drapierungen im Brustbereich sind meine Freunde. Kann aber gut sein, dass sowa genauso gut kaschierend wirken kann. Und außerdem ist es eh egal: wenn es dir gefällt, go for it!

Ich finde übrigens seit einem guten Jahr wieder deutlich mehr gute Sachen in der Burda. Von ca. 2010/2011 bis 2014/15 gab es allerdings nahezu nichts für mich, da hab ich auch kaum noch welche gekauft. Aus der Januarburda habe ich schon 4 Schnitte genäht und zwei weitere abgepaust, um sie demnächst mal in Angriff zu nehmen.
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