Magnetarmband für Schrauben/r/in

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Sidanne
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Magnetarmband für Schrauben/r/in

Beitragvon Sidanne » 8. Jan 2017, 21:09

Ein nähkromantisches Hallo!

Hier gibt es ein Armband mit Klettverschluss, worin magnetisierbares Metall und Magnete eingearbeitet sind. Gerade als Geschenk für Schrauber*innen finde ich es klasse und es kam sehr gut an. Auf die Idee brachte mich ein Link bei Pinterest, den ich abgeändert habe (http://www.myalteredstate.co/diy-magnetic-wristband/).

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(Demonstration an beschenktem Männerarm)

Die Anleitung ist für Anfangende geschrieben und die Herstellung ist ziemlich leicht, aber ein bisschen Näherfahrung hilft natürlich.

Material:
  • ca. 20x30cm ODER 60cmx10cm breiter Stoff (je nach Handgelenkbreite und Metallstückhöhe), am besten nicht dehnbarer Stoff, der stabil aber angenehm zu tragen ist (ich habe Leinen verwendet)
  • Klettverschluss, ich empfehle viermal ca 3cm
  • magnetisierbares Metall mit Löchern
  • starke Magneten (hier aus dem Baumarkt, besser noch kleine Neodymmagnete)
  • Musterbeutelklammern
  • Metallösen (Breiter als die Musterbeutelklammerköpfe, aber schmal genug für die Stifte der Musterbeutelklammern)
  • hilfreich: Hammer, Lochzange, Flachbackenzange

Herstellung:

Den Stoff falten und flach stecken. Dabei eine Wendeöffnung lassen (mindestens so weit, dass der Metallstreifen mit den Magneten hindurchpasst). Die Breite des Stoffes sollte den Handgelenksumfang + Nahtzugabe+Klettverschlusslänge+0,5cm sein, die Höhe Länge vom Metallstreifen+Höhe der Magnete mal zwei + Nahtzugabe + 1cm sein.

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Den Stoff absteppen und versäubern.

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Den Stoff durch die Öffnung wenden. Die Magnete auf den Metallstreifen anhaften, dabei die Löcher frei lassen.

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Den Magnetstreifen mit Magneten in das Stoffstück fädeln, dabei etwa in der Mitte positionieren.
Jetzt sollen durch die obere Lage des Stoffes und die Löcher im Metall die Ösen. Es hilft, ein kleines Loch in den Stoff zu piecksen, das über dem Loch im Metallstreifen liegt.
Die Ösen sollten den Metallstreifen schon ein bisschen fixieren können.
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Nun kommen die Musterbeutelklammern ins Spiel. In jede Öse eine Musterbeutelklammer bis hinter den Metallstreifen, aber nicht durch die zweite Stoffschicht!

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Hinter dem Metallstreifen die Stifte von der Musterbeutelklammer auseinanderbiegen. Dabeiüberstehende Stifte um den Streifen herumbiegen (hierbei ist eine Flachbackenzange hilfreich).

So sollte es von innen aussehen:
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Und so von außen:
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Nun bügeln und abstecken, dabei die Wendeöffnung schließen.
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Anschließend schmalkantig absteppen. Dabei auch vorsichtig neben dem Metallstreifen für zusätzlichen Halt.
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Nun kommt das Klett ins Spiel. Zunächst die weiche Seite in gleichmäßigen Abständen recht bündig auf die Unterseite feststecken und rundherum absteppen.
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Dann passend zur weichen Seite die kratzige Seite des Klettverschlusses auf die Oberseite des Stoffes stecken und nähen.
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Der Klettverschluss sollte jetzt gut schließen, am besten hinter dem Metallstück.
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Und etwa so könnte es am Handgelenk aussehen:
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Und schon seit ihr fertig! :tee: Viel Spaß damit! :) Vielleicht ist es auch für Nähnadeln geeignet (so statt Mund oder Nadelkissen), das habe ich noch nicht ausprobiert.

Ich freue mich über Feedback zur Anleitung, streckenweise hatte ich den Eindruck, dass ich einfache Sachverhalte total kompliziert ausdrücke ("Musterbeutelstifte" )
Ich war Haselmaus

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Re: Magnetarmband für Schrauben/r/in

Beitragvon Zetesa » 10. Jan 2017, 21:26

Die Idee gefällt mir gut, aber halten die Musterbeutelklemmen langfristig? Ich hätte Sorge, dass die Köpfe abgehen.

Bei dir halten die Schrauben, Nägel, Stecknadeln dann direkt auf dem Metall und nicht auf den Magneten, wie bei der Originalanleitung, hab ich das richtig verstanden?

Für Stecknadeln muss die Magnetkraft eigentlich auch nicht so groß sein wie für größere Schrauben, aber es sollten trotzdem besser Neodymmagnete sein, oder?
Unsere tiefgreifendste Angst ist nicht, dass wir ungenügend sind. Unsere tiefgreifendste Angst ist,
über das Messbare hinaus kraftvoll zu sein.
Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, die uns Angst macht.
Marianne Williamson


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